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Den Namen Sonneberg
erhielt die Stadt von der am Fuße des heutigen Schloßberges um 1300
errichteten neuen Siedlung nach dem Geschlecht "derer von
Sonneberg", wie sich die Erbauer der Burg auf dem Schloßberg 1207
nannten. Im Laufe der Jahrhunderte dehnte sich die Stadt nach Süden hin
in die Ebene aus. Sie vergrößerte sich auch durch die Eingemeindungen
der unmittelbar angrenzenden Gemeinden und erhöhte damit ihre
Einwohnerzahl erheblich.
Baubeginn für den
Stadtteil Wolkenrasen
war im Jahre 1953. Heute leben dort etwa 8.000 Menschen. Durch die
grenznahe Lage in der DDR wurde die Stadt 1961 nach Schließung der
Grenzen zum Sperrgebiet erklärt. Ein Rückgang des Geschäfts- und
Kulturlebens war die Folge. Erst im Herbst 1972 wurde für Sonneberg der
Bereich "Sperrzone" aufgehoben.
Seit der Öffnung der
Grenzen 1989,
der deutschen Wiedervereinigung und der Länderbildung im Osten
Deutschlands profiliert sich die Stadt Sonneberg und der gesamte
Wirtschaftsraum neu.
Sehenswert:
Neben dem sehr bekannten Deutschen Spielzeugmuseum gibt es in Sonneberg
noch viel anzuschauen. Die Sternwarte mit dem Astronomie-Museum im hoch
über der Stadt gelegenen Ortsteil Neufang, wurde vor 75 Jahren von dem
bekannten Sonneberger Astronomen Professor Dr. Cuno Hoffmeister erbaut.
Unweit der Sternwarte befindet sich der Tiergarten mit einem kleinen
Streichelgehege und die Ausflugsgaststätte "Blockhütte".
Das aus dem Mittelalter stammende
Lutherhaus
liegt auf dem Weg von Neufang zurück in die Stadtmitte am Fuße des
Schönberges. Heute befindet sich in dem unter Denkmalschutz stehenden
Gebäude eine Gaststätte. Unterhalb des Lutherhauses steht weithin
sichtbar die evangelische Stadtkirche Sankt Peter.
Die Stadtkirche St. Peter
wurde im Jahre 1845 nach Entwürfen von Professor Karl Alexander von
Heideloff im neugotischen Baustil errichtet. Die Fenster entwarf Moritz
von Schwind.
Weitere Kirchen
sind die katholische Kirche Sankt Stephan, die im Jahre 1455 erstmals
urkundlich erwähnte Wehrkirche Sankt Aegidien in Oberlind – Martin
Luther soll in dieser Kirche 1530 gepredigt haben – und die
evangelische Kirche Sankt Michaelis in Steinbach. Die Cella antiqua ist
das älteste Zeugnis des Christentums in der Region. Die Karstkapelle
diente um das Jahr 800 n. Ch. als Missions- und Taufstätte.
Auf dem Schloßberg
befindet sich ein im Burgstil errichtetes Gebäude. Es wurde 1844 für den
Sonneberger Augustenverein auf dem Gelände der ehemaligen Burggemeinde
errichtet. Das beliebte Ausflugsziel bietet eine gute Aussicht über
einen Teil der Altstadt. Unterhalb des Schloßberges in der Altstadt
befindet sich der Markt mit dem Alten Rathaus. Direkt neben dem Alten
Rathaus befindet sich eine Attraktion besonderer Art – das Schauaquarium
Nautiland. Hier werden in Aquarien von 120 bis 35.000 Litern
Wasserinhalt farbenprächtige Meerestiere aus allen Ozeanen ausgestellt.
Natur pur:
Für den Urlauber, der mehr als nur einen Wochenendaufenthalt in
Sonneberg plant, laden Ausflugsziele am Stadtrand zur beschaulichen und
erholsamen Wanderung ein. Den Aktivurlauber, der Wandern und Radfahren
bevorzugt, erwartet ein 100-km langes Wegenetz durch ein weitgehendst
geschlossenes Waldgebiet. Ende November bis Anfang März kommen die
Wintersportler auf ihre Kosten.
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