Die traditionsreiche Spielzeugstadt Sonneberg stellt sich vor EnglischFranzösisch
  

Landschaftlich schöne Mittelgebirgsregionen
gibt es viele in Deutschland, aber nur wenige haben neben einer herrlichen Landschaft auch eine so interessante Geschichte, wie die 650-jährige einstige Weltspielwarenstadt Sonneberg.

Um das Spielzeug
drehte sich früher hier alles. Und auch heute kann der Besucher noch viel interessantes zu diesem Thema entdecken, sei es im Deutschen Spielzeugmuseum, bei den Spielzeugfirmen oder beim Bummel durch die Stadt selbst.

Wertvolle Gebäude,
Villen früherer Spielwarenfabrikanten, einstige Handelshäuser und Produktionsstätten, Rathäuser, Schulen und Kirchen zeugen vom Wohlstand der Weltspielwarenstadt um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Die Altstadt
präsentiert sich mit Fachwerkhäusern, kleinen Geschäften und urigen Kneipen. Hier kann der Besucher auf den Spuren einer lebendigen Vergangenheit wandeln.
  


Blick vom Stadtberg

Historische Puppen
  

Den Namen Sonneberg
erhielt die Stadt von der am Fuße des heutigen Schloßberges um 1300 errichteten neuen Siedlung nach dem Geschlecht "derer von Sonneberg", wie sich die Erbauer der Burg auf dem Schloßberg 1207 nannten. Im Laufe der Jahrhunderte dehnte sich die Stadt nach Süden hin in die Ebene aus. Sie vergrößerte sich auch durch die Eingemeindungen der unmittelbar angrenzenden Gemeinden und erhöhte damit ihre Einwohnerzahl erheblich.

Baubeginn für den Stadtteil Wolkenrasen
war im Jahre 1953. Heute leben dort etwa 8.000 Menschen. Durch die grenznahe Lage in der DDR wurde die Stadt 1961 nach Schließung der Grenzen zum Sperrgebiet erklärt. Ein Rückgang des Geschäfts- und Kulturlebens war die Folge. Erst im Herbst 1972 wurde für Sonneberg der Bereich "Sperrzone" aufgehoben.

Seit der Öffnung der Grenzen 1989,
der deutschen Wiedervereinigung und der Länderbildung im Osten Deutschlands profiliert sich die Stadt Sonneberg und der gesamte Wirtschaftsraum neu.

Sehenswert:
Neben dem sehr bekannten Deutschen Spielzeugmuseum gibt es in Sonneberg noch viel anzuschauen. Die Sternwarte mit dem Astronomie-Museum im hoch über der Stadt gelegenen Ortsteil Neufang, wurde vor 75 Jahren von dem bekannten Sonneberger Astronomen Professor Dr. Cuno Hoffmeister erbaut. Unweit der Sternwarte befindet sich der Tiergarten mit einem kleinen Streichelgehege und die Ausflugsgaststätte "Blockhütte".

Das aus dem Mittelalter stammende Lutherhaus
liegt auf dem Weg von Neufang zurück in die Stadtmitte am Fuße des Schönberges. Heute befindet sich in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude eine Gaststätte. Unterhalb des Lutherhauses steht weithin sichtbar die evangelische Stadtkirche Sankt Peter.

Die Stadtkirche St. Peter
wurde im Jahre 1845 nach Entwürfen von Professor Karl Alexander von Heideloff im neugotischen Baustil errichtet. Die Fenster entwarf Moritz von Schwind.

Weitere Kirchen
sind die katholische Kirche Sankt Stephan, die im Jahre 1455 erstmals urkundlich erwähnte Wehrkirche Sankt Aegidien in Oberlind – Martin Luther soll in dieser Kirche 1530 gepredigt haben – und die evangelische Kirche Sankt Michaelis in Steinbach. Die Cella antiqua ist das älteste Zeugnis des Christentums in der Region. Die Karstkapelle diente um das Jahr 800 n. Ch. als Missions- und Taufstätte.

Auf dem Schloßberg
befindet sich ein im Burgstil errichtetes Gebäude. Es wurde 1844 für den Sonneberger Augustenverein auf dem Gelände der ehemaligen Burggemeinde errichtet. Das beliebte Ausflugsziel bietet eine gute Aussicht über einen Teil der Altstadt. Unterhalb des Schloßberges in der Altstadt befindet sich der Markt mit dem Alten Rathaus. Direkt neben dem Alten Rathaus befindet sich eine Attraktion besonderer Art – das Schauaquarium Nautiland. Hier werden in Aquarien von 120 bis 35.000 Litern Wasserinhalt farbenprächtige Meerestiere aus allen Ozeanen ausgestellt.

Natur pur:
Für den Urlauber, der mehr als nur einen Wochenendaufenthalt in Sonneberg plant, laden Ausflugsziele am Stadtrand zur beschaulichen und erholsamen Wanderung ein. Den Aktivurlauber, der Wandern und Radfahren bevorzugt, erwartet ein 100-km langes Wegenetz durch ein weitgehendst geschlossenes Waldgebiet. Ende November bis Anfang März kommen die Wintersportler auf ihre Kosten.

 
Rathaus
  

Stadtteil Wolkenrasen
  

Deutsches Spielzeugmuseum
  

Sternwarte in Neufang
  

Lutherhaus
  

Stadtkirche "St. Peter"
  

Schloßberg
  

Froschteich hinter dem Viadukt in Mürschnitz
  

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