Deutsches Spielzeugmuseum

Für kleine und große Spielzeugbegeisterte

Kennen sie Puppenköpfe aus Biskuitporzellan, zart im Teint und liebereizend im Ausdruck? Haben Sie je Miniaturen von „Liliputanern“ aus Brotteig gesehen?

Dann begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise in die Geschichte des Spielzeugs. Die Spielinseln und Spielstationen im Neu- und Altbau des Deutschen Spielzeugmuseums sorgen nicht nur an Regentagen für Spielvergnügung und Entspannung, sondern lassen jüngere und ältere Museumsgäste in die große Welt im Kleinen eintauchen.

Der Audioguide bietet hierzu die perfekte Ergänzung.  Diesen gibt es nicht nur zum Ausleihen vor Ort, sondern auch kostenlos zum Herunterladen für das eigene Endgerät ganz gemütlich von zuhause aus unter www.deutschesspielzeugmuseum.de. Ob für Kinder, Erwachsene oder auf Englisch - Spaß, Wissen und Unterhaltung sind garantiert.

In den Ferien laden offene Workshops und museumspädagogische Programme zum kreativen Spielen und Basteln ein.

Teil des Museums ist auch eine wissenschaftliche Fachbibliothek, der ein Archiv angegliedert ist. Es beherbergt Literatur zur Spielzeuggeschichte sowie regionalgeschichtliche Literatur samt einer Sammlung an Spielzeugmusterbüchern des 19. Jahrhunderts. Mit Terminvereinbarung können die Bibliotheksschätze auch im hauseigenen Lesesaal studiert und bestaunt werden.

Eine Reise durch die Zeit

Große und kleine Gäste sind eingeladen, in vergangene Epochen einzutauchen und zu erleben, wie kleine Figuren lebendige Geschichten aus verschiedenen Zeitaltern erzählen. Die Sonderausstellung „Reise durch die Zeit. Spielfiguren erzählen Weltgeschichte“ präsentiert die Geschichte von der Antike bis zur Moderne auf eine einzigartige und unterhaltsame Weise - mit Hilfe von PLAYMOBIL-Figuren. In 20 vom Dioramen-Bauer und Sammler Christian Vollrath sorgfältig gestalteten Szenen können historische Ereignisse, fantasievolle Abenteuer, realistische Alltagssituationen und Zukunftsträume bewundert werden. Ein Entdeckerbogen führt die ganze Familie durch die Ausstellung und lädt zum genauen Hinschauen ein. Für das errätselte Lösungswort gibt es sogar eine Überraschung zum Mitnehmen.

Fotos: Michael Miltzow/Deutsches Spielzeugmuseum

Warum befindet sich das Deutsche Spielzeugmuseum in Sonneberg?

Die Stadt und die umgebende Region entwickelten sich während des 18. und 19. Jahrhunderts zu einem der Hauptgebiete der Spielwarenherstellung in Europa.

Anfang des 20. Jahrhunderts beherrschten Sonneberger Verleger den Welthandel und machten Sonneberg zur Weltspielwarenstadt.

Auch in der DDR spielten die Produktion von Puppen, Plüschtieren, Eisenbahnen eine große Rolle für die Stadt und gaben vielen Menschen Arbeit. Das 1901 gegründete Deutsche Spielzeugmuseum ist das sichtbare Dokument für eine der größten Spielwarenmetropolen, die es je gegeben hat. Die ständige Ausstellung des Museums ermöglicht einen Überblick über die Grundzüge der Kulturgeschichte des deutschen Spielzeugs.

Bestand von über 100.000 Objekten, darunter etwa 60.000 Spielzeuge aus aller Welt

  • Thüringer Porzellanpuppen aus dem 19. Jahrhundert
  • Technisches Spielzeug von den Anfängen bis zur Gegenwart
  • Geschichte der Spielpuppe und früheste Käthe-Kruse-Puppen
  • Holzspielzeug aus verschiedenen Regionen
  • Antikes Spielzeug aus dem alten Ägypten sowie Griechenland und Rom
  • Weltausstellungsgruppe "Thüringer Kirmes"
  • Spielautomaten mit beweglichen Figuren

Bildkennzeichnung

  • Header-Bild - C. Heim
  • Spielecke, Ausstellung - T. Wolf
  • Innenraum, Foto mit Kind - M. Miltzow